Homöopathie

Die Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt. Das Wort Homöopathie leitet sich aus den griechischen Wörtern “homoios” – „ähnlich“ – und “pathos” – „Leiden“ – ab. Ihr Prinzip beruht auf der gezielten Arzneimittelwahl nach der Ähnlichkeitsregel, die schon experimentell von Hahnemann und seither immer wieder bestätigt wurde: Jedes Arzneimittel heilt genau die Beschwerden, die es in ähnlicher Form auch erzeugen kann. Die Wahl des richtigen Arzneimittels richtet sich also nach den individuellen Krankheitszeichen und Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten.

  • Die Arzneimittelprüfungen, um festzustellen, welche Krankheiten ein homöopathisches Mittel heilen kann, erfolgen am gesunden Menschen und nicht im Tierversuch.
  • Die homöopathischen Arzneimittel werden in potenzierter Form und kleiner Dosis verabreicht.
  • Es kommt immer nur ein homöopathisches Arzneimittel zu einer Zeit zum Einsatz.
  • Die Grenzen der Homöopathie sind im Einzelfall zu bestimmen.

Die Grenzen der Homöopathie sind im Einzelfall zu bestimmen.
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Komplementäre Krebstherapie

Krebs ist eine Erkrankung, die den ganzen Menschen erfasst. Sie muss deshalb auch ganzheitlich behandelt werden. Alle Behandlungsmethoden sollten sich ergänzen. Viel kann in Kliniken getan werden; aber das allein genügt oft nicht. Was die klinische Onkologie mit Operation, Bestrahlung oder Chemotherapien bewirken kann, soll genutzt werden. Doch nur in weniger als der Hälfte aller Erkrankungen gelingt es, alle Krebszellen im Körper zu beseitigen. Sie können weiterwuchern und zu bedrohlichen Metastasen heranwachsen. Um das möglichst zu verhindern, muss das Abwehrsystem gestärkt werden.

Eine ganzheitliche Behandlung bezieht den Patienten mit ein. Er soll selbst an seiner Genesung mitwirken und aktiv werden. Eine gesundheitsbewusste Lebensweise, psychische Stabilität, vollwertige Ernährung und häusliches Immuntraining sind wertvolle Heilhilfen.

Mit einer ganzheitlichen Behandlung, die bei allen Krebserkrankungen anwendbar ist, lässt sich folgendes erreichen:

  • Wiederherstellung und Stärkung körpereigener Abwehrkräfte
  • Abmilderung oder sogar Verhinderung von Nebenwirkungen und Folgeschäden aufgrund von Bestrahlungen und Chemotherapien
  • Vorbeugung von Rückfällen
  • Erhöhung der Heilungschancen
  • Verbesserung und Erhaltung der Lebensqualität
  • Bessere Bewältigung von negativen Gefühlen wie Ängsten und Depressionen

Auf Kongressen und in vielen Fachgesprächen haben Ärzte und Wissenschaftler ein Konzept für eine ergänzende biologische Behandlung entwickelt. Je früher damit begonnen wird, desto besser sind die Aussichten, die Lebensqualität trotz der Krankheit zu erhalten, ernste Rückfälle zu verhindern und die Heilungschancen zu erhöhen. Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass ganzheitlich behandelte Patienten sehr viel besser mit der Krankheit fertig werden.

Siehe auch: www.biokrebs.de

Infusionstherapie

Beim Essen und Trinken gehen viele Nährstoffe im Magen-Darm-Trakt verloren. Das ist für den gesunden Menschen kein Problem, aber bei einer dramatischen Immunabwehrschwäche – wie z.B. während oder nach einer Krebstherapie – empfiehlt sich eine ergänzende Behandlung mit einer Infusionstherapie. Bei einer Infusion werden Flüssigkeiten mit Beispielsweise Vitaminen oder Nährstoffen intravenös verabreicht. Das Verfahren eignet sich somit als komplementäre Krebstherapie, aber auch zur Entgiftung der Leber und Niere, bei akuter Immunabwehrschwäche, usw.

Mikrobiologische Darmsanierung

Der Darm ist ein wichtiges Immunorgan. Etwa 80% der erworbenen Immunität haben ihren Ursprung in einem Kontakt von Antigenen mit Immunstrukturen im Darm. Kein anderes Immunorgan des Körpers ist in der Lage, eine ähnlich große Menge an Antikörpern zu bilden.
Die Darmmikroflora spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Regulation von Verdauungsprozessen und der Aufrechterhaltung der Immunität über die Darmschleimhaut. Hierfür ist eine stabile Zusammensetzung der gastrointestinalen Mikroflora eine Grundvoraussetzung. Mit moderner mikrobiologischer Diagnostik ist es möglich, Aussagen über deren Veränderungen und Störungen zu treffen.

Siehe auch: www.mikrooek.de

Ernährungsberatung

Gesunde Ernährung ist ein wichtiges Ziel – noch wichtiger ist der eigene Weg dorthin. Eine Ernährungsberatung vermittelt Informationen über die physiologischen, biochemischen und allergologischen Zusammenhänge der Ernährung und beinhaltet Beratung zu den Inhalten, den Mengen und der Zusammensetzung der Lebensmittel und deren Herstellung, aber auch zu Themen wie Essverhalten, Lebensführung, Körperbewusstsein und Bewegung.

Unsere Ernährungsberatung richtet sich sowohl an gesunde Personen als auch an Diabetiker, Übergewichtige, usw. Mithilfe der medizinischen und komplementären Labordiagnostik erheben wir Ihre Werte, beispielsweise zum Stoffwechsel und stellen Ihnen einen Ernährungsplan zusammen.

Heilkunde nach von Bingen

Der Arzt Gottfried Hertzka führte 1970 die Hildegard-Medizin ein, der sich auf Schriften der heiligen Hildegard von Bingen beruft, und der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) zugerechnet wird. Wir wenden drei Methoden der Hildegard-Medizin an: Die Pflanzenheilkunde, die Ernährungsregeln und die Ausleitungsverfahren. Dabei spielt besonders die maßvolle und ausgewogene Ernährung eine zentrale Rolle, mit Kräutern, Dinkel und viel Gemüse. Bei Krankheiten werden pflanzliche Arzneien u.v.m. eingesetzt.

Komplementäre Labordiagnostik

ALLERGOSTOP® nach Prof. Dr. Karl Eugen Theurer

Bei Autoimmunerkrankungen spielt das Immunsystem verrückt und übertreibt eine Abwehrreaktion auf harmlose Umweltstoffe; das Ergebnis ist ein Krankheitsverlauf mit Symptomen wie bei einem entzündlichen Prozess. ALLERGOSTOP®  ist eine modifizierte Eigenbluttherapie, die hochspezifische Immunreize auslöst und sich bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Heuschnupfen und Neurodermitis sehr bewährt hat.

Begleitende NK-Zelltest (natürliche Killerzellen)

Die NK-Zellen gehören zu den Lymphozyten und können Tumorzellen und virusinfizierte Zellen erkennen und töten. Die Anzahl und Aktivität der NK-Zellen verändern sich bei Virusinfektionen und Turmorerkrankungen, und ein NK-Zelltest kann deswegen als diagnostisches Werkzeug eingesetzt werden. Der Test bestimmt auch wie sich Medikamente – z.B. Mistelpräparate, Vitamine, Enzyme, etc. – auf die Killerzellen auswirken.

Vitaminbestimmung im Blut

Die Bestimmung von Vitaminen im Blut gehört nicht zur üblichen Labordiagnostik, ist aber von großer Bedeutung  wenn z.B. festgestellt werden soll, ob eine saisonale Verstimmung („Winterdepression“) physische Ursachen haben kann, weil Vitamin D vom Sonnenlicht nicht im ausreichenden Maße dem Körper zugeführt wird.